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 Stadtkirche Karlsruhe Signet verlńsslich ge÷ffnete Kirche
Adresse der Kirche/Lage
Marktplatz
76133 Karlsruhe
GEO-Lńnge: 8.404415 - GEO-Breite: 49.00847

Gottesdienste
Sonntagsgottesdienst in der Stadtkirche um 10.30 Uhr. Abendgottesdienst in der Kleinen Kirche um 19.00 Uhr. Kindergottesdienst um 10.00 Uhr. Zu Terminen siehe Kinder-Stadtkirche, Gottesdienstkalender (Auslage, Schaukasten) und ESG-Homepage (Studierende).
Íffnungszeiten
Ge├Âffnet Montag bis Samstag 11 - 17 Uhr, barrierefreier Zugang nur bei Gottesdiensten ├╝ber den Turmeingang (Nord) in der Pfarrer-L├Âw-Stra├če.
Angebote in ge÷ffneter Kirche
keine Angaben
Beschreibung
Stadtkirche Kirche ┬╗in der┬ź und ┬╗f├╝r die┬ź Stadt Die Stadtkirche ist ┬╗Kirche in der Stadt┬ź und ┬╗Kirche f├╝r die Stadt┬ź. In ihr versammelt sich die evangelische Gemeinde aus der Alt- und Mittelstadt und zugleich will sie mit ihren Gottesdiensten, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen Kirche f├╝r die ganze Stadt sein. Sie ist steinerner Fingerzeig f├╝r das Reich Gottes und zugleich ein lebendiger Ort der Begegnung mit dem Evangelium von der Gnade Gottes in Jesus Christus. F├╝r die badische Landeskirche ist die Stadtkirche von besonderer Bedeutung, weil sie auch die Hauptkirche und Predigtkirche des badischen Landesbischofs ist. Der Plan f├╝r eine (neue) Kirche Die Stadtkirche war nicht die erste Kirche, die in Karlsruhe errichtet wurde. An der Stelle der heutigen Pyramide, dem Grab des Stadtgr├╝nders Karl Wilhelm von Baden, wurde zun├Ąchst die Konkordienkirche errichtet. Nachdem die Bev├Âlkerung in Karlsruhe in den 1760er Jahren zunahm, wurde um 1790 ein Architekturwettbewerb mit dem Ziel eines Plans f├╝r die Neuordnung und Erweiterung Karlsruhes ausgerichtet. Nach l├Ąngeren Diskussionen setzte sich der klassizistische Entwurf von Friedrich Weinbrenner durch. Die Architektur Die Evangelische Stadtkirche wurde nach Pl├Ąnen des ber├╝hmten Karlsruher Architekten Friedrich Weinbrenner (1766 - 1826) als Kathedralkirche des Landes Baden nach Weisungen von Gro├čherzog Karl Friedrich (1746 - 1811) erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 8. Juni 1807, die Einweihung der Kirche am 2. Juni 1816 (Pfingsten). Weinbrenner gestaltete die Kirche nach dem Vorbild eines griechischen Tempels, auf einen Glockenturm bestand der Gro├čherzog h├Âchstpers├Ânlich. Die Vorhalle mit sechs korinthischen S├Ąulen nimmt Bezug auf den Mittelrisalit des (gegen├╝berliegenden) Rathauses. 1821 war die Stadtkirche Ort der Verabschiedung der Unionsurkunde f├╝r die Evangelische Landeskirche in Baden. Zerst├Ârung und Wiederaufbau 1944 wurde die Kirche bei Fliegerangriffen zerst├Ârt. Der Wiederaufbau erfolgte in beinahe sieben Jahren nach den Pl├Ąnen des damaligen Leiters des Staatlichen Hochbauamtes Horst Linde. Im Rahmen des Wiederaufbaus erhielt die Stadtkirche ein neues Gel├Ąut. Die f├╝nf Glocken wurden bei der Firma Bachert gegossen. Eingeweiht wurde die neuerrichtete Kirche am 30. November 1958 vom damaligen Landesbischof Bender. Entsprechend der Tradition ist der Bauherr das Land Baden-W├╝rttemberg, lediglich der Betrieb und die Inneneinrichtung obliegt der Kirchengemeinde. Stadtkirche Karlsruhe 1944 Die Neugestaltung des Innenraums Der Innenraum wurde neu gestaltet; lichter, weiter, ein Durchbruch der Stirnwand, in der jetzt der Altar steht, keine Bilder und Statuen, leichte S├Ąulen statt der urspr├╝nglichen korinthischen S├Ąulen. Ein Lichtband entlang der L├Ąngsw├Ąnde zieht den Blick nach oben. Die Decke ist gew├Âlbt statt der urspr├╝nglichen Kassettendecke. Entsprechend des Baustiles der 50er Jahre wird das Material gezeigt: Stein, Beton, Holz, Stahl, Leder. Die Orgeln Mit zwei herausragenden Orgeln nimmt die Stadtkirche eine Sonderstellung in der deutschen Orgellandschaft ein. Nicht nur die Gottesdienste k├Ânnen passend begleitet werden, auch stilistisch kann Literatur ad├Ąquat musikalisch gestaltet werden. Die R├ęmy-Mahler-Orgel bietet mit ihrer els├Ąssisch-barocken Klangfarbe wunderbare Solostimmen und franz├Âsische Kl├Ąnge, w├Ąhrend die Steinmeyer-Orgel mit ihrem warmen und milden Timbre f├╝r romantische Musik hervorragend geeignet ist. Die Krypta - heutiger Ausstellungsraum Die Krypta diente urspr├╝nglich als Grablege der Gro├čherzoglichen Familie. Die S├Ąrge wurden 1946 in die gro├čherzogliche Grabkapelle im Hardtwald ├╝berf├╝hrt, weil ein Sarg aufgebrochen worden war. Im Gew├Âlbe unter dem Portikus finden sich die sterblichen Reste des Erbauers Friedrich Weinbrenner. In dieser Gruft sind auch Gedenktafeln f├╝r den Augenarzt, Schriftsteller und Berater des Gro├čherzogs, Jung-Stilling, und f├╝r den ersten Pfarrer an der Stadtkirche, Gottlieb August Knittel, zu finden. 1991 wurde die Unterkirche durch das Land als Ausstellungsraum hergerichtet. So hat sich die M├Âglichkeit ergeben - zumeist in Verbindung mit Veranstaltungen in der Stadtkirche - Ausstellungen durchzuf├╝hren.
Kirchengemeinde
Evangelische Alt- und Mittelstadtgemeinde Karlsruhe
Kreuzstr. 13
76133 Karlsruhe
0721 28342
0721 205382
info@stadtkirche-karlsruhe.de
www.stadtkirche-karlsruhe.de
Landeskirche: Baden
Kirchenbezirk: Karlsruhe + Durlach

Bildquelle/Urheberschaft
Foto: Kirchenapp