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 Laurentiuskirche Sch√∂naich Signet verlšsslich geŲffnete Kirche
Adresse der Kirche/Lage
Große Gasse 1
71101 Schönaich
GEO-Lšnge: 9.061352 - GEO-Breite: 48.655482

Gottesdienste
Sonntag 10:00 Uhr Andacht in der Turmstube: Donnerstag 19:00 Uhr
÷ffnungszeiten
Tags√ľber ist die T√ľr am Gemeindehaus ge√∂ffnet.
Angebote in geŲffneter Kirche
keine Angaben
Beschreibung
Schutzheiliger unserer Kirche und Laurentiuskirche* *Laurentius, Diakon, M√§rtyrer, ‚Ć 10. August 258 in Rom. Nach der Legende wurde er auf einem gl√ľhenden Rost zu Tode gefoltert. Seine Grabkirche, S. Lorenzo fuori le mura, geh√∂rt zu den sieben r√∂mischen Hauptkirchen. Der Kirchenbau von 1840 Am 1. Juli 1839 beschloss der Stiftungsrat von Sch√∂naich, der sich mit der Bauma√ünahme befasste, den Bau einer neuen Kirche. Es sollte eine sch√∂ne Kirche f√ľr 1500 Besucher werden. Schon am 5. Mai 1840 wurde der Grundstein gelegt, und bereits am 1. November 1840, dem offiziellen Kirchweihfest im gesamten Oberamt B√∂blingen, wurde die Kirche nach nicht einmal siebenmonatiger Bauzeit offiziell eingeweiht. Grundsteinlegung Der Grundstein f√ľr die neue Kirche wurde am 5. Mai 1840 gelegt. In den Grundstein wurde ein K√§stchen mit einer Urkunde, in der die seinerzeitigen Gemeindeverh√§ltnisse beschrieben wurden, plaziert. Das Fundament der Kirche, 1,72 m breit und 2,58 m tief, war bis Mitte Mai gelegt. Das ging auch deshalb so schnell, weil daf√ľr die noch brauchbaren Steine der bisherigen Kirche verwendet wurden. 45-50 Maurer t√§tig Im Schnitt waren 45-50 Maurer beziehungsweise Steinhauer einschlie√ülich der Handlanger t√§tig. Das Bautempo verlangsamte sich nun etwas, weil die aus den √∂rtlichen Steinbr√ľchen herbeigeschafften Sandsteine erst behauen werden mussten. Sie sollen im H√§selhau und im Laubach gebrochen worden sein. An Jakobi, also am 25. Juli standen die rund 9 m hohen ‚ÄěZargenmauern‚Äú. Zimmerleute und Richtfest Am 27. Juli fingen die Zimmerleute, die inzwischen auf einem Platz au√üerhalb des Ortes ihr Holz zugerichtet hatten, an, die eichenen S√§ulen aufzurichten und den Dachstuhl aufzuschlagen. Und noch vor Mitte August konnte das Richtfest gefeiert werden. Einweihung am 1. November 1840 Wie schon erw√§hnt, war dann die offizielle Einweihung am 1. November. Pfarrer Sch√∂ll schreibt in seiner Brosch√ľre ‚ÄěDie neue Kirche zu Sch√∂naich‚Äú vom Dezember 1840 dazu unter anderem: ‚ÄěZwar mu√üte noch am letzten October Manches gearbeitet und die letzte Scheibe im Chor bei Licht eingesetzt werden, aber fertig war die Kirche bis auf den Anstrich der Veripsung im Chor, die noch nicht ganz trocken geworden war, und des Gew√∂lbes im Schiff, und die Einweihung, die man auf den 1. November festgesezt hatte, konnte wirklich an diesem Tage vollzogen werden.‚Äú Altes Kruzifix f√ľr neue Kirche Beim Abbruch der alten Kirche wurde auf dem Dachboden, der √ľbrigens auch als Fruchtkasten, das hei√üt zur Aufbewahrung von Getreide gedient hatte, ein lebensgro√ües, wertvolles, geschnitztes Kruzifix entdeckt. Nach einer dabei gefundenen Urkunde wurde es um 1650 von dem damaligen Schulmeister und sp√§teren Schulthei√üen Michael R√∂cklin ‚Äězu mehrerer Zier der Kirchen‚Äú gestiftet und ‚Äěvon Jakob Eberhardt Schwartz, Bildhauer zu Stuutgard‚Äú gefertigt. Es wurde in der neuen Kirche aufgestellt. (Quelle: Heimatbuch mit freundlicher Genehmigung von Walter Jehle)
Kirchengemeinde
Schönaich
Große Gasse 10
71101 Schönaich
07031 655696
07031 655281
ev.pfarrbuero@schoenaicherkirchen.de
ev.schoenaicherkirchen.de
Landeskirche: W√ľrttemberg
Kirchenbezirk: Böblingen

Bildquelle/Urheberschaft
Foto: Reiner Mezger