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 Martinskirche Meimsheim Signet verlńsslich ge÷ffnete Kirche
Adresse der Kirche/Lage
D├╝rrenzimmerner Str. 2
74336 Brackenheim-Meimsheim
GEO-Lńnge: 9.087632 - GEO-Breite: 49.069013

Gottesdienste
Gottesdienst Sonntag 10.00 Uhr
Íffnungszeiten
Ostersonntag - Reformationsfest jeden Tag von 10.00 Uhr - 19.00 Uhr
Angebote in ge÷ffneter Kirche
keine Angaben
Beschreibung
Unsere Kirche steht auf geschichtstr├Ąchtigem Boden. Tr├╝mmer eines Gutshofs aus der R├Âmerzeit, darunter zwei behauene Steine mit lateinischen Inschriften, geh├Ârten zum Baumaterial einer Feldkirche, die fr├Ąnkische Siedler um 750 n. Chr. errichtet hatten. In Abtretungsdokumenten aus den Jahren 1188 an den Bischof von Speyer findet sich die erste urkundliche Erw├Ąhnung unserer Martinskirche, die bis ins 15. Jahrhundert Mutterkirche der Filialen Brackenheim, D├╝rrenzimmern, Cleebronn, Hausen und Neipperg war. Der ersten wahrscheinlich romanischen Kirche folgte im Jahr 1455 ein sp├Ątgotischer Bau, von dem heute noch der Turm, der Chorraum und die alte Sakristei an der Nordseite erhalten sind. Eine zweite Sakristei wurde 1515 an der S├╝dseite angebaut. 1676 ist eine Renovierung des Chorraums dokumentiert und 1714 ein Abriss und Wiederaufbau des Kirchenschiffs mit Empore. Weitere umfassende Erneuerungen erfolgten in der zweiten H├Ąlfte des letzten Jahrhunderts. 1953 wurde die Orgelempore vor dem Chorraum entfernt und eine neue Orgel auf der Westempore installiert. 1954 und 1963 stifteten gro├čz├╝gige Spender die drei nach biblischen Erz├Ąhlungen eindrucksvoll gestalteten Buntglasfenster f├╝r den Chorraum. Im Kirchenschiff kamen bei der letzten gro├čen Innen- und Au├čenrenovierung 1976 unter dem Putz Renaissancemalereien ans Licht, aber nur wenige konnten restauriert werden. Zwei gotische Weihekreuze und eine Christusfigur geh├Âren neben dem stilvoll verzierten Tonnengew├Âlbe zu den kunsthistorischen Kostbarkeiten. Selbst die schlicht gemalten Bildtafeln an der Br├╝stung der Empore aus dem 18. Jahrhundert sind bereits denkmalsw├╝dig. Auch der Chorraum offenbarte nach dieser Renovation seine urspr├╝ngliche Sch├Ânheit. Die Natursteine des Rippengew├Âlbes sind seither freigelegt wie auch die sp├Ątgotischen ornamentalen Malereien. Das Kruzifix aus Holz, ein Werk der Sp├Ątrenaissance, erhielt einen neuen Farbauftrag und wurde von der Hinterwand auf den Altar versetzt. Die alte und die neue Sakristei sind nur gef├╝hrt zu besichtigen. Wissenswert ist jedoch, dass die alte Sakristei urspr├╝nglich wohl eine eigenst├Ąndige Kapelle war, deren fr├╝he Bauzeit ein romanisches Kapitel bezeugt. Dieses wurde 1912 zusammen mit den oben genannten R├Âmersteinen (Kopien in der neuen Sakristei) an das Stuttgarter Landesmuseum ├╝bergeben. Nach einem am 31. Oktober 1995 ver├╝bten Brandanschlag musste der gesamte Innenraum der Kirche renoviert werden. Dabei wurde auch die zweimanualige Orgel aus dem Jahr 1955 gr├╝ndlich ├╝berholt und technisch auf einen kirchenmusikalisch erfreulichen Stand gebracht. Beim Blick auf die Orgelempore wird das ovale Buntglasfenster des Westgiebels sichtbar. Dargestellt ist der mildt├Ątige Sankt Martin als Namenspatron unser Gotteshauses. Wenn Sie sich nach dem Aufenthalt in der Kirche noch zu einem Rundgang um die Kirche in Richtung Osten entschlie├čen, lohnt es sich die kunstvollen Grabmale der alteingesessenen Familie Amos zu betrachten und bei dem Gedenkstein der Pfarrfrau ┬╗Rahel┬ź Renz die interessante und bewegende Inschrift zu entziffern. Bevor sie den Kirchhof verlassen, schauen Sie noch einmal zur├╝ck auf den massiven acht┬Čeckig aufgef├╝hrten Turm, dessen Spitze nach einer notwendigen Turm- und Glockenstuhlsanierung seit 2010 wieder ein goldener Hahn kr├Ânt. Vielleicht ist es gerade 11 oder 15 oder 18 Uhr an einem Werktag, dann h├Âren Sie eine der vier Glocken l├Ąuten. Am Sonntag um 10 Uhr l├Ądt dann das gesamte Gel├Ąut zum Gottesdienst ein.
Kirchengemeinde
Meimsheim
Robert-Moser-Str. 12
74336 Brackenheim
07135 8450
07135 937529
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www.ev-kirche-meimsheim.de
Landeskirche: W├╝rttemberg
Kirchenbezirk: Brackenheim

Bildquelle/Urheberschaft
Foto: Gemeinde