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70174 Stuttgart:  evang. Hospitalkirche (vor 1500)

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

ÔŚ╝ ADRESSE
B├╝chsenstr. 33, 70174 StuttgartBundesland Baden-W├╝rttemberg Deutschland
Geo-Lage: 48.778, 9.173 / 48┬░ 46' 40" N, 9┬░ 10' 22" O (siehe Karte)
ÔŚ╝ KIRCHLICHE ZUORDNUNG
Gemeinde Stuttgart < Landeskirche W├╝rttemberg
ÔŚ╝ KONTAKT
Pfarramt Stuttgart Hospitalkirche, B├╝chsenstr. 33, 70174, Stuttgart, Tel. 0711/2068-317, hospitalkirche-stuttgart@elkw.de
Gemeindeadresse (von der Gemeinde autorisiert):
Pfarramt Hospitalkirche und Citykirchen, B├╝chsenstr. 33, 70174 Stuttgart, Tel. 0711/2068-317, Homepage www.hospitalkirche-stuttgart.de
ÔŚ╝ KENNDATEN
Basisjahr: vor 1500 | Heilige(r): Unserer Lieben Frauen und St. Ulrich.
ÔŚ╝ WEBSEITEN
Diese Kirche in wikipedia  Diese Kirche bei Andreas Keller (kirchen-online.de)  Diese Kirche ist in der EKD-Kirchenlandkarte und Kirchen-App   www.hospitalkirche-stuttgart.de, de.wikipedia.org/wiki/Hospitalkirche_(Stuttgart), www.kirchen-online.com/content/k_k-in-stuttgart/hospitalkirche.html
ÔŚ╝ ├ľFFNUNG
Öffungszeiten: Auf Anfrage
Gottesdienstliche Angebote: Sonntagsgottesdienste: 11:00 Uhr

Selbstdarstellung der Kirche durch die Gemeinde:
Vom Turnieracker zum Bildungszentrum

Das heutige Hospitalviertel rund um die Hospitalkirche und den Hospitalhof verdankt sich einer mehr als 500-j├Ąhrigen Geschichte, die ihren Anfang Mitte des 15.Jahrhunderts nahm. Ihr Ort ist der Turnieracker, auf dem die Grafen von W├╝rttemberg Ritterspiele veranstalteten. Diesen n├Ârdlich der Stadt gelegenen Turnieracker wies Graf Ulrich V. (1413 bis 1480) als Neubaugebiet aus, weil er die wachsende Bev├Âlkerung der aufstrebenden Residenzstadt Stuttgart nicht mehr innerhalb der Stadtmauern unterbringen konnte. Bald zogen wohlhabende B├╝rger, Hofbedienstete und Kanzleibeamte in ÔÇ×die sch├Ânsten H├Ąuser und die lustigsten Stra├čenÔÇť Stuttgarts, wie Chronisten berichten.


Klostergr├╝ndung

Graf Ulrich V. war ein ausgesprochen gl├Ąubiger Mensch. Er stiftete Stuttgarts erstes und einziges Kloster, und zwar f├╝r eine reformerische Richtung des Dominikanerordens. Hierzu lie├č er inmitten des neuen Quartiers eine Kirche bauen. Den Chor errichtete der Baumeister Aberlin J├Ârg 1473, das Langhaus vollendete der Baumeister Conrad von Gundelsheim 1493. Au├čerdem wurden Wohngeb├Ąude f├╝r die Ordensbr├╝der und ein Kreuzgang gebaut. Die Dominikaner waren dank ihrer Bildung hoch gesch├Ątzt und genossen einen ausgezeichneten Ruf als Prediger und Seelsorger.

Hospital

Nach der 1534 von Herzog Ulrich (1487 bis 1550) in Stuttgart eingef├╝hrten Reformation wurde das Kloster 1536 aufgehoben. Die Kirche wurde evangelisch. Ihr erster evangelischer Geistlicher war der Reformator Erhard Schnepf. In den s├Ąkularisierten Klostergeb├Ąuden brachte die Stadt ein Hospital unter ÔÇô daher der Name Hospitalkirche und Hospitalhof. 1894 ├╝bernahm die Stadtpolizei die H├Ąuser. Die Nationalsozialisten inhaftierten und folterten darin w├Ąhrend des Dritten Reiches missliebige B├╝rger. 1944 versanken das Kloster und nahezu alle umliegenden Geb├Ąude in Schutt und Asche. Der Chor der Kirche wurde wieder aufgebaut, doch die S├╝dwand des Langhauses blieb als Ruine, Denk- und Mahnmal stehen.
Auf dem Geviert der Grundmauern des Klosters entstand ein modernes evangelisches Verwaltungs- und Bildungszentrum, der Hospitalhof Stuttgart.

Hospitalkirche Stuttgart in Ansicht kirchbau.de (andere Daten zu Beschreibung und Geschichte)
GEOBDEZ 48.77767


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Muster: ort_kirche_inhalt999x999_quelle_name.dateityp
(z.B. bedeutet ┬╗i_roma_peter_ansicht400x600_wiki_hans_meister.jpg┬ź, dass es sich um eine Ansicht des Petersdomes in Rom von Hans Meister handelt, die in Wikipedia gefunden wurde).
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