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Signet verlässlich geöffnete Kirche77704 Oberkirch:  evang. Martin-Luther-Kirche (1866)

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Foto: Erich Rausch
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Foto: Erich Rausch

â—Ľ ADRESSE
Kapuzinergasse 2, 77704 OberkirchKreis: OrtenauBundesland Baden-WĂĽrttemberg Deutschland
Geo-Lage: 48.532, 8.077 / 48° 31' 56" N, 8° 4' 37" O (siehe Karte)
â—Ľ KIRCHLICHE ZUORDNUNG
Gemeinde Evangelische Kirchengemeinde OberkirchOrtenau < Landeskirche Baden
â—Ľ KONTAKT
Pfarrer, Roland Kusterer, Kapuzinergasse 2, 77704, Oberkirch, Tel. 07802 2291, Roland.kusterer@kbz.ekiba.de
Gemeindeadresse (von der Gemeinde autorisiert):
Pfarramt, Kapuzinergasse 2, 77704 Oberkirch, Tel. 07802 2291, Fax 07802 981413, Homepage www.ekiba-oberkirch.de
â—Ľ KENNDATEN
Basisjahr: 1866
Länge insgesamt: 17 | Turmhöhe: 18 | Innenhöhe: 9 | Spannweite Decke/Gewölbe: 10
â—Ľ WEBSEITEN
Diese Kirche ist in der EKD-Kirchenlandkarte und Kirchen-App   www.ekiba-oberkirch.de
â—Ľ Ă–FFNUNG
Öffungszeiten: Täglich geöffnet von 8:30 - 18:00 Uhr | Signet »verlässlich geöffnete Kirche« (s. Abbildung oben rechts) seit 2017
Gottesdienstliche Angebote: Gottesdienst jeden Sonntag und zu kirchlichen Feiertagen, Beginn jeweils 10.00 Uhr

Selbstdarstellung der Kirche durch die Gemeinde:
Im Jahre 1801 fiel die Herrschaft über Oberkirch an den evangelischen Markgraf von Baden. Dadurch kamen nach und nach evangelische Beamte und Angestellte ins Renchtal, so dass die Zahl aller Evangelischen im Jahr 1850 auf 77 angestiegen war. Für sie fand am 26. Dezember 1857 der erste evangelische Gottesdienst in einer Brauereigaststätte in Oberkirch statt. Ab 1862 wurde der aufstrebenden Gemeinde ein eigener Vikar zugewiesen.

1866 wurde - ermöglicht durch finanzielle Unterstützung des Gustav-Adolf-Werkes, des Evangelischen Oberkirchenrates und vieler Spenden aus Oberkirch – auf dem Grundstück eines ehemaligen Kapuzinerklosters eine eigene Kirche erbaut. Tatkräftige Unterstützung kam auch von der katholischen und der politischen Gemeinde Oberkirch. So entstand eine der ersten »Diaspora-Kirchen« in der Evangelischen Landeskirche Baden.

1936 wurde ein Chorraum und ein Turm mit einem Geläut von drei Glocken an die Kirche angebaut und am 29. März 1936 durch Landesbischof Dr. Kühlewein eingeweiht.

Die nachfolgenden Kriegsjahre forderten von der Kirchengemeinde große Opfer. Ständig stieg die Zahl von gefallenen oder vermissten Gemeindegliedern. Zwei der drei Glocken wurden im Lauf des zweiten Weltkrieges wieder eingeschmolzen und auch Kirche und Pfarrhaus wurden in den letzten Kriegstagen durch Granatbeschuss schwer beschädigt.

1949 konnten zwei neue Glocken installiert werden. 1969 fanden längere Renovierungsarbeiten ihren Abschluss. Die alte Orgel aus dem Jahr 1928 wurde dabei durch eine neue ersetzt, Chorraum und Empore grundlegend verändert und neue Kirchenfenster eingesetzt. Für diese Fenster erarbeitete Prof. Schreiter einen modernen Entwurf und schuf damit Fenster, die der Kirche einen eigenen Charakter geben.

Am 1. Advent 2016 konnte nach einer 8 monatigen Bautätigkeit, in der die evangelische Kirche Oberkirch einer kompletten Innenrenovierung unterzogen wurde, die Gemeinde ihre Kirche zum Wiedereröffnungsgottesdienst in Besitz nehmen.

Unter den Klängen des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier „Das Lob soll laut erschallen“, dargeboten von Posaunenchor, Kirchenchor und Chor Surprisium zogen der Landesbischof Prof. Corneluis-Bundschuh, Pfarrer Kusterer, Diakon Deusch und der Kirchengemeinderat feierlich in die Kirche, welche bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Die evangelische Kirche in Oberkirch trägt ab dem 1. Advent 2016 den Namen „Martin-Luther-Kirche“.
Erneuert wurde der Boden der Kirche, die Schreiterfenster wurden entrostet und gereinigt. Die Kirchenbänke sind Stühlen gewichen, die flexiblere Gottesdienstformen ermöglichen. Die Choreinrichtung wurde mit neuem Altar, Ambo und Osterkerzenständer versehen. Die Kirche hat eine komplett neue Farbgebung bekommen und wirkt dadurch leichter und heller. Außerdem wurde die Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht und die Audioanlage erneuert.

Die im Jahre 1936 beim Bau des Kirchturms ĂĽber dem Seiteneingang angebrachte, inzwischen arg ramponierte BĂĽste Martin Luthers war durch eine groĂźzĂĽgige Spende der Firma Jogerst Steintechnologie, die noch im Besitz des damaligen Gipsabdruckes war, neu erstellt worden. Sie wurde im Gottesdienst enthĂĽllt und anschlieĂźend wieder am angestammten Platz befestigt.

In seiner anschließenden Predigt nahm unser Landesbischof Prof. Jochen Cornelius-Bundschuh immer wieder Bezug auf Martin Luther und seine Grundsätze und deutete mit Hinweis auf unser wiederentdecktes Rundfenster der ursprünglichen Kirche die Bedeutung der Luther-Rose, die auch die Mitte unseres Fensters ziert. Das Rundfenster schmückt beleuchtet die hintere Kirchenwand.

Martin-Luther-Kirche Oberkirch in Ansicht kirchbau.de (andere Daten zu Beschreibung und Geschichte)
GEOBDEZ 48.532194


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(z.B. bedeutet »i_roma_peter_ansicht400x600_wiki_hans_meister.jpg«, dass es sich um eine Ansicht des Petersdomes in Rom von Hans Meister handelt, die in Wikipedia gefunden wurde).
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