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Signet verlässlich geöffnete Kirche
77652 Offenburg:
evang. Evangelische Stadtkirche (1864)
AdresseOkenstr. 2, 77652 Offenburg < BLand: Baden-Württemberg < Deutschland
Geo-Lage: 48.473, 7.943 / 48° 28' 22" N, 7° 56' 36" O
kirchlichEvang. Stadtkirchengemeinde Offenburg < Ortenau < Landeskirche Baden
KontaktKontakt: Evangelische Stadtkirchengemeinde Offenburg, Pfarrer Christian Kühlewein-Roloff, Poststraße 16, 77652, Offenburg, Tel. 0781-24958, stadtkirchengemeinde.offenburg@kbz.ekiba.de
Gemeindeadresse (von der Gemeinde autorisiert):
Evang. Pfarramt Stadtkirchengemeinde, Poststr. 16, 77652 Offenburg, Tel. 0781 24958, Fax 0781 78256, Homepage www.stadtkirche-og.de
KenndatenBasisjahr: 1864
KenngrößenSitzplaetze: 350
Webseiten , www.bezirkskantorat-og.de, www.eeb-ortenau.de
PortaleDiese Kirche ist in der EKD-Kirchenlandkarte und Kirchen-App  
Öffnung Öffungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr (auch sonn- und feiertags) | Signet »verlässlich geöffnete Kirche« (s. Abbildung oben rechts) seit 2010
Gottesdienstliche Angebote: Gottesdienst Sonntag 10 Uhr; montags Mittagsgebet 12:15 bis 12.30 Uhr.
Angebote der geöffneten Kirche: Mittagsgebet montags 12:15-12:30 Uhr; Musik zur Marktzeit samstags 11-12 Uhr (von Ostern bis Oktober); Flyer; Kirchenführer; Gemeindebriefe; Kinderbibel-Ausstellung; Lese-Bücher zum Meditieren und Beten; Kärtchen zum Mitnehmen; Fürbittleuchter; Fürbittenbuch


Die evangelische Stadtkirche Offenburg ist die älteste evangelische Kirche Offenburgs, sozusagen die "Mutterkirche". Inzwischen hat sie in Offenburg 5 Töchter bekommen. Die Stadtkirche liegt direkt auf dem Weg zwischen Bahnhof und Zentrum; so kommen viele Touristen direkt vorbei, suchen einen Moment der Stille und des Gebets.

Die Bauzeit 1857-1864 stand unter einem ungünstigen Stern. Nach den Plänen des Karlsruher Baurats Jakob Friedrich Eisenlohr begonnen, kam die Planung nach dessen Tod 1855 in andere Hände.

Der Heidelberger Architekt Eduard Hermann, der die Baupläne umgestalteüt und vor allem den Turm nach eigenen Ideen wesentlich verändert hatte, verstarb im Spätjahr 1860. Nach längerer Zwischenzeit führte Baurat Ludwig Arnold aus Emmendingen das Werk zu Ende. Die Kirche besaß nach ihrer Vollendung nur noch wenig von dem Aussehen, das ihr Eisenlohr in seinen Plänen geben wollte.

Auch Geldmangel war ein wesentlicher Grund für die lange Bauzeit. 1854, als die Evangelische Kirchengemeinde die Genehmigung zum Bau erhielt, waren nur zehn Prozent der Offenburger Bürger protestantisch. Mit Hilfe von großzügigen Spenden aus den Nachbargemeinden, aus Großstädten wie Zürch, Riga, Paris, London und vor allem vom "Gustav-Adolf-Verein" (1832 gegründet zur Unterstützung evangelischer Gemeinden in konfessionell anders denkender Umgebung), gelang es dennoch, die Kirche zu finanzieren.

So konnte die Grundsteinlegung im Sockel des Pfeilers, der die Kanzel trägt, am 9. Juli 1857 und nach einer Bauzeit von sieben Jahren, am 25. August 1864 die Einweihung der Kirche stattfinden. Die Baukosten betrugen insgesamt 175000 Mark.

An diesem Festtag waren alle am Bau beteiligten Gemeinden vertreten, dazu der "Gustav-Adolf-Verein" und zahlreiche weltliche Behörden, an der Spitze der Stadtrat unter Bürgermeister Bernhard Schaible. Von der Kirchturmspitze begrüßte die Fahne mit den Offenburger Stadtfarben die Gäste.

Am 8. März 1886 warf ein heftiger Sturm zwei Fialen vom Turm herunter, von denen eine das Dach des Langschiffs durchschlug und viel Schaden am Gestühl anrichtete.

Sehr gefährdet war die Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges, als Offenburg und sein Bahnhof das Ziel von Bombenangriffen waren und das für die Stadt bestimmte Artilleriefeuer neben den Bahnanlagen auch den Kirchturm traf. Es zerstörte nochmals einige Fialen und die von der Offenburger Firma Schell & Vittali gefertigten Kirchenfenster im Chor.

Anlässlich einer gründlichen Erneuerung des Gotteshauses in den Jahren 1960-1963 hob man die Orgel, um so die Empore für Chor und Orchester zu vergrößern. Das Hauptportal fand vor der Turmhalle einen neuen Platz und stellt dort, anstelle eines eisernen Gitters, einen vorzüglichen Wärmeschutz dar. Es trägt in Kupfer getrieben das Glaubensbekenntnis. Der Entwurf stammt von dem Heidelberger Künstler Harry MacLean (er schuf auch die Kirchenfenster im alten Kapuzinerkloster). Die handwerkliche Ausführung übernahm der Lahrer Metallbildhauer Hayno Focken.

Anfang des Jahrhunderts wurde die Kirche innen renoviert. Im Rahmen eines Projektes "Kunst und Kirche" kam das Triptychon von Rainer Braxmaier in den Altarraum der Stadtkirche, das inzwischen nicht mehr aus ihr wegzudenken ist.

ORGEL: Steinmeyer-Orgel
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Selbstdarstellung der Kirche durch die Gemeinde:
Die Stadtkirche ist ein neugotischer Kirchenbau auf kreuzförmigem Grundriss, der von 1857-1864 erbaut wurde. Direkt über dem Hauptportal am Südende erhebt sich der dominierende, stark gegliederte Turm ... mehr


Foto: Christian Kühlewein-Roloff

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Muster: ort_kirche_inhalt999x999_quelle_name.dateityp
(z.B. bedeutet »i_roma_peter_ansicht400x600_wiki_hans_meister.jpg«, dass es sich um eine Ansicht des Petersdomes in Rom von Hans Meister handelt, die in Wikipedia gefunden wurde).
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