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Signet verlässlich geöffnete Kirche
72639 Neuffen:
evang. Martinskirche (ca. 1350)
AdresseBurgstr. 2, 72639 Neuffen < Kreis: Esslingen < BLand: Baden-Württemberg < Deutschland
Geo-Lage: 48.555, 9.377 / 48° 33' 17" N, 9° 22' 36" O
kirchlichEvang. Kirchengemeinde Neuffen < Bezirk Nürtingen < Landeskirche Württemberg
KontaktKontakt: Pfarramt Neuffen, Burgstr. 4, 72639, Neuffen, Tel. 07025 2720, info@ev-kirche-neuffen.de
Gemeindeadresse (von der Gemeinde autorisiert):
Evang. Kirchengemeinde, Burgstraße 4, 72639 Neuffen, Tel. 07025 2720, Fax 07025 83292, Homepage www.ev-kirche-neuffen.de
KenndatenBasisjahr: ca. 1350
Heilige(r): Martin.
KenngrößenLänge insgesamt: 38 | Turmhöhe: 35 | Innenhöhe: 12 | Spannweite Decke/Gewölbe: 7 | Sitzplaetze: 700
Webseiten www.ev-kirche-neuffen.de, de.wikipedia.org/wiki/Martinskirche_%28Neuffen%29
PortaleDiese Kirche in wikipedia  Diese Kirche ist in der EKD-Kirchenlandkarte und Kirchen-App  
Öffnung Öffungszeiten: Im Sommerhalbjahr (1.4. - 15.10.) täglich 9 - 18 Uhr geöffnet | Signet »verlässlich geöffnete Kirche« (s. Abbildung oben rechts) seit 2013
Gottesdienstliche Angebote: 10.00 Uhr sonntags Hauptgottesdienst, 1 x monatlich um 17 Uhr Gottesdienst für die Kleinen im Chorraum
Angebote der geöffneten Kirche: Kirchenführer, Faltblatt, Gesangbücher, Bibel, Begrüßungstisch, Segenskärtchen


Dreischiffige ursprünglich romanische Basilika mit polygonalem gotischem Chor. Langschiff 5 Joche mit Spitzbogen über Rundsäulen, Decke in flachen neuzeitlichen Holzkassetten, die Seitenschiffe Pultdächer mit unterseitigen Holzkassetten. Chor mit 2 kreuzgewölbten Jochen und 5/8-Schluss. Turm unten mit 150 cm dicken Mauern, am oberen Mauerrand 110 cm, Fachwerkglockenstube nur 20 cm starke Mauern.

1232 Neuffen wird zur Stadt erhoben • 1275 Kirche erstmals genannt • 1312-1316 gehörte Neuffen zur freien Reichsstadt Esslingen (dortige Stadtkirche kann als Vorlage gelten) • 1300 bis 1350 Zeitraum der Erbauung der Kirche in der heutigen Form mit gotischem Chor am ursprünglich romanischen Langhaus • um 1500 zehn Priester an der Kirche • 1504 Ölberg gestiftet durch Aberlin Schech, architektonisch Hans Buß in Nürtingen zugeschrieben, figürlich dem Christoph von Urach zugeschrieben • nach 1352 Grabplatte der Schilling von Cannstatt • 1620 Herstellungsjahr des Kanzeldeckels (der 1759 nach Neuffen kam), Herstellung durch Simon Schweitzer aus Balingen, zusammen mit dem Kunstschreiner Jörg Reitter und dem Drechsler Pfizenmaier aus Nürtingen • 1634 Stadtbrand (bis heute verkohlte Steine im Turmaufgang sichtbar): sämtliche Holzteile verbrannt, südlicher Obergaden eingestürzt, Chorgewölbe hält • ab 1634 Wiederaufbau: zuerst Dach über dem Chor, dann südlicher Obergaden als Fachwerkwand auf Säulen aus verputzten Eichenstämmen • 1642 große Glocke aus Grabenstetten installiert (Gießer Bernhard Lachmann, Heilbronn) • 1648 erste Gottesdienste in wiederhergestellter Kirche • 1650 neues Turmdach mit neuer Fachwerkglockenstube • 1667 Malerarbeiten durch Hermann aus Reutlingen (Abschluss des Wiederaufbaus) • 1719 Glocken durch Stiftung Anna regina von Weyler • 1905 und 1907 Renovierungen im Chor • 1907 Ritterdarstellung über Sakristeieingang freigelegt • 1932 Kirchenerneuerung und -umbau durch Hans Seytter, dabei Abtragung maroder Teile vor allem der Südseite des Wiederaufbaus von 1647 und Neuaufbau • 1951 zwei Glocken • 1957 Turmsanierung mit Überputzung des Fachwerks • 1962 Chorfenster durch Wolf-Dieter Kohler • 1963 Westfenster durch Wolf-Dieter Kohler • 1982 große Außensanierung mit neuen Dächern und Freilegung Turmfachwerk • 1982 Orgelneubau unter Verwendung alter Pfeiffen durch Fa. Weigle, Entwurf: Dr. Walter Supper.

Gotischer Ölberg an der Westseite.

ORGEL: 1982 Weigle, 30 Register in 3 Werken
.
Selbstdarstellung der Kirche durch die Gemeinde:
Die Neuffener Martinskirche ist eine 3-schiffige Basilika aus früh- und hochgotischer Zeit. Sie besitzt das Format einer Stadtkirche für die Dekanatsstadt und fasst bis heute etwa 700 Personen. Nach e ... mehr




Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

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(z.B. bedeutet »i_roma_peter_ansicht400x600_wiki_hans_meister.jpg«, dass es sich um eine Ansicht des Petersdomes in Rom von Hans Meister handelt, die in Wikipedia gefunden wurde).
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